Institute for Informatics
Georg-August-Universität Göttingen

Databases and Information Systems

dbis
Uni Göttingen

Datenbankpraktikum SQL
Sommer 2016

Veranstalter:
Prof. Dr. Wolfgang May

Termin

  • Mittwoch 14ct - 17 Uhr in SR 2.101 (nicht jede Woche, Terminplan siehe unten - erster Termin am 13.4.).

Zulassungsvoraussetzung:

  • Informatiker: Bestehen der Klausur "Datenbanken" sowie des "Allgemeinen Programmierpraktikums".
  • Nebenfach-Studierende: Bestehen der Klausur "Datenbanken", Grundkenntnisse in Programmierung.
  • Studienortwechsler: äquivalente Kenntnisse (nachzuweisen) in Datenbanken und Programmierung.

Anrechenbarkeit:
BSc Angewandte Informatik: 5 ECTS
MSc Angewandte Informatik: 5 ECTS, nur mit Studienplan/Votum des Mentors anrechenbar
BSc Wirtschaftsinformatik: 5 ECTS
BSc/MSc alle anderen (soweit ich weiss - klären Sie das mit Ihrem Studiendekan/Studienberatung): 5 ECTS

Aufbau des SQL-Praktikums:

In dem Praktikum wird SQL in aufeinander aufbauenden Unterrichtseinheiten vermittelt und angewendet. Das Praktikum wird gruppenweise von jeweils 4 Studenten durchgeführt.

Das Praktikum besteht aus 8 "Versuchen". Zu jedem Versuch werden in einer Vorlesungseinheit die entsprechenden SQL-Konzepte vorgestellt und ein Aufgabenblatt ausgegeben. Die Lösungen werden dann gemeinsam mit einem Tutor besprochen. Weitere Termine kann jede Gruppe separat mit ihrem Tutor vereinbaren.

Themen: ER-Modellierung, Schemaerzeugung, Anfragen, Views, Updates, Referentielle Integrität, Komplexe Attribute und Nested Tables, Trigger, PL/SQL, Objekt-relationale Erweiterungen, Indexing, Zugriffskontrolle, Embedded SQL, JDBC/SQLJ (Einbindung in Java), SQLX/XML.

Es wird die Geo-Datenbasis "Mondial" unter Oracle eingesetzt.

SQL-Anfragen an Mondial unter Oracle können hier gestellt werden.

Das Oracle-Web-Interface iSQL*Plus finden Sie hier.

  • Falls jemand ein eigenes Postgres mit Mondial auf dem eigenen Rechner unter Unix installieren will, gibt es hier eine Beschreibung [falls etwas nicht funktioniert, bitte Mail an mich]
  • Zeitplan (voraussichtlich ...)

    Teil 1: Basics

    Die Vorlesungs-Termine sind fett gedruckt und finden wie folgt statt:

    • Mi, 13.4.   14 Uhr c.t., SR2.101 IfI:
      Dieser Termin ist für alle Teilnehmer am Praktikum verbindlich (u.a. Account-Vergabe, Gruppeneinteilung).
      0. Versuch: Einführung
      Einführung in das UNIX/Oracle-System, Vorstellung der MONDIAL-Datenbasis und ihres ER-Modells,

      1. Versuch: Einfache Anfragen.
      Umsetzung in das relationale Modell, ORACLE Data Dictionary, SQL-Anfragebefehle.
      Aufgaben: Anfragen an die MONDIAL-Datenbasis.
      Besprechung bis 29.4.

    • 20.4. - 2. Versuch: Erstellen und Unterhalten einer Datenbank.
      SQL-Befehle zur Schemaerzeugung, Views, Einfügen, Löschen und Verändern von Daten, DATE-Datentyp, Objekttypen: komplexe Attributtypen (Geschachtelte Tabellen: ignore).
      Aufgaben: Ergänzungen zum Datenbankschema, Datentypen.
      Besprechung bis 13.5.
    Teil 2: Dies + Das
    • 27.4. - 3. Versuch: Updates, Schemaänderungen, Referentielle Integrität; Mehrbenutzerbetrieb.
      Schemaänderungen, Referentielle Integrität, View Updates; Zugriffskontrolle, Rechtevergabe.
      Besprechung bis 27.5..
    • 4.5., 11.5. keine Kurstermine
    Teil 3: Prozedurale Konzepte, Objektrelationale Features, Anbindung an Programmiersprachen
    • 18.5. - 4. Versuch: PL/SQL, Prozeduren, Funktionen, Trigger.
      PL/SQL, Prozeduren, Funktionen, Trigger.
      Besprechung bis 10.6.
    • 25.5. kein Kurstermin
    • 1.6. kein Kurstermin (Uni-Sporttag/Dies academicus)
    • 8.6. - 5. Versuch: Objektrelationale Features in Oracle9i.
      Objektorientierte Features: Objekte, Objektmethoden: Funktionen und Prozeduren, Objekt-Views.
      Besprechung bis 24.6.
    • 15.6. kein Kurstermin
    • Anmeldung in FlexNever: Anmeldefrist bis 16.7., Abmeldefrist bis 16.7.
    • 22.6. - 6. Versuch: Einbettung in Java.
      JDBC, SQLJ: Datenbankzugriff mit Java.
      Besprechung bis 9.7.
    • 13.7. - 7. Versuch: SQL und XML (freiwillig).
      SQLX: SQL und XML-Datentypen
      (in dem Kurs wird eine kurze Einführung in XML gegeben, und gezeigt, wie XML-Daten mit relationalen Daten kombiniert und innerhalb von SQL verarbeitet werden können).
      Besprechung bis ..., optional.
    • Vorlesungsende: 15.7.2016

    Dokumente

    Einführung in SQL

    • 13.4.: SQL-Anfragen
    • 20.4.: Schemaerzeugung, Views, Einfügen, Löschen und Ändern von Daten, DATE-Datentyp, Oracle-8-Objekttypen: komplexe Attributtypen und geschachtelte Tabellen.
    • 27.4.: Schemaänderungen, Referentielle Integrität und View Updates; Zugriffskontrolle, Zugriffsrechte, Optimierung.
    • 18.5.: PL/SQL: Prozeduren, Funktionen, Trigger.
    • 4.6.: Objekt-Relationale Features.
    • 18.6.: Embedded SQL, JDBC.
    • 8.7.: zu SQLX gibt es kein Skript.

    Folien

    • 13.4.: Einführung
    • 13.4.: Abbildung des ER-Modells auf das relationale Modell
    • 13.4.: SQL-Anfragen
    • 20.4.: Schemaerzeugung, Views, Einfügen, Löschen und Ändern von Daten, DATE-Datentyp, Oracle-8-Objekttypen: komplexe Attributtypen und geschachtelte Tabellen.
    • 27.4.: Schemaänderungen, Referentielle Integrität und View Updates; Zugriffskontrolle, Zugriffsrechte, Optimierung.
    • 18.5.: PL/SQL: Prozeduren, Funktionen, Trigger.
    • 4.6.: Objekt-relationale Features.
    • 18.6.: Embedded SQL, JDBC, SQLJ.
    • optional: 8.7.: XML und SQLX.

    Beispielprogramme (siehe Folien)

    Aufgaben

    Links

    Software

    • Das Datenbanksystem Oracle und zugehörige Client-Software kann auf verschiedenen Betriebssystemen installiert werden.
    • Oracle Instant Client: SQL*Plus und JDBC.
    • SQL Developer im CIP-Pool:
         /afs/informatik.uni-goettingen.de/group/dbis/public/sqldeveloper/sqldeveloper.sh  
      aufrufen (oder in den Pfad legen).
      Wenn Nachfragen wegen "migrate ..." oder so kommen: yes und ok.
      Im linken Fenster erscheint "Connections". Maus drauf, rechte Maustaste, "New Connections".
      Jetzt kann man entweder mit den Voreinstellungen spielen (oracle.informatik.uni-goettingen.de, Port: 1521, sid: dbis), einen (beliebigen) connection name setzen, username und passwd eingeben.
      Oder -einfacher- auf TNS klicken, Pull-down Menu "Network Alias" öffnen, "DBIS" benutzen; (beliebigen) connection name setzen, username und passwd eingeben.

    Literatur

    • Klassiker zu SQL-2:
      • Lehrbuch zu SQL (In Deutsch):
        Matthiessen, Günter; Unterstein, Michael: Relationale Datenbanken und SQL: Konzepte der Entwicklung und Anwendung. Addison-Wesley, 2003.
      • Das Buch zum SQL-92 Standard:
        H. Darwen and C. Date: SQL - Der Standard. Addison-Wesley, 1998.
    • Zu Oracle:
      • U. Hohenstein, V. Pleßer: Oracle 9i: Effiziente Anwendungsentwicklung mit objektrelationalen Konzepten. dpunkt-Verlag, 2002.
    • JDBC:
      • S. White, M. Fisher, R. Cattell, G. Hamilton, M. Hapner: JDBC API Tutorial and Reference: Universal Data Access for the Java 2 Platform. Addison-Wesley, 1999.